KI-Deklarationsgenerator: Transparenz statt Misstrauen
Sichtbar machen statt verstecken
KI ist im Unterricht nicht automatisch Betrug. Und sie ist auch nicht automatisch lernförderlich.
Entscheidend ist etwas anderes:
Wird sichtbar, was KI unterstützt hat und was die Schüler:in selbst geleistet hat?
Genau dafür habe ich den KI-Deklarationsgenerator gebaut.
Das Tool hilft Schüler:innen und Lehrpersonen, aus wenigen Angaben eine klare, verständliche und differenzierte Deklaration der KI-Nutzung zu erstellen. Nicht als formale Pflichtübung. Sondern als didaktisches Werkzeug für Transparenz, Reflexion und faire Beurteilung.
Was eine gute Deklaration zeigt
Eine gute KI-Deklaration sagt nicht nur: «Ich habe ChatGPT benutzt.»
Sie zeigt genauer:
- welches KI-Tool genutzt wurde
- wofür KI eingesetzt wurde
- was übernommen wurde
- was verändert oder geprüft wurde
- was verworfen wurde
- welche Eigenleistung sichtbar bleibt
- ob KI eher Ideenhilfe, Feedbackgeber, Sprachhilfe oder Autor war
Die zentrale Frage lautet:
Was war KI-Unterstützung — und was war deine eigene Leistung?
Was der Generator erzeugt
Aus wenigen Angaben entstehen:
- eine Kurzdeklaration (für unten an Texte, Abgaben, Präsentationen)
- eine ausführliche Deklaration (für Projektarbeiten oder Portfolios)
- eine tabellarische Übersicht (welcher Schritt mit welcher KI-Rolle?)
- Reflexionsfragen (für Schüler:innen)
- ein Eigenleistungsprofil
- ein Transparenz-Check (ist die Deklaration ausreichend?)
Für Lehrpersonen gibt es zusätzlich Hinweise zur Beurteilung, mögliche Rückfragen an Schüler:innen und Materialien für Workshops oder Fachschaften.
Schulmodus + Übungsbibliothek
Neu ist der Schulmodus: Schulen können eigene Deklarationsprofile auswählen oder formulieren — zum Beispiel für minimale Deklarationen, Projektarbeiten, beurteilungsrelevante Arbeiten oder KI als Coach, Feedbackgeber und Sprachhilfe.
Dazu kommt eine Übungsbibliothek mit guten und schlechten Beispieldeklarationen. Sie macht sichtbar, warum vage Sätze wie «Ich habe KI ein bisschen genutzt» nicht reichen — und wie eine bessere Deklaration aussehen kann.
Teil der KI-Didaktik-Tool-Suite
Der KI-Deklarationsgenerator ist Teil einer wachsenden KI-Didaktik-Tool-Suite. Jedes Tool stellt eine andere Leitfrage:
- Der Cognitive-Offloading-Checker fragt: Wo wird Denken an KI ausgelagert?
- Der KI-Aufgaben-Transformator fragt: Wie müssen Aufgaben gestaltet werden, damit Lernen trotz KI sichtbar bleibt?
- Der Sokratische Prompt-Baukasten fragt: Wie kann KI Fragen stellen, statt fertige Antworten zu liefern?
- Der KI-Deklarationsgenerator fragt: Wie machen wir KI-Nutzung transparent, ohne Misstrauen zum Grundmodus von Schule zu machen?
Alle Tools folgen derselben Grundidee:
KI-Didaktik braucht nicht mehr Kontrolle um der Kontrolle willen. Sie braucht bessere Aufgaben, klarere Reflexion und eine Sprache für Eigenleistung.
Datenschutzfreundlich
Der Generator funktioniert vollständig ohne Login, ohne Datenbank und ohne externe KI-API. Eingaben bleiben lokal im Browser. Keine Schülernamen, keine sensiblen Daten, keine Chatverläufe.
Für wen das Tool gedacht ist
- Sek-1-Unterricht
- Lehrpersonenweiterbildung
- PH-Ausbildung
- Fachschaften und PICTS
- Schulen, die transparente KI-Regeln entwickeln möchten
Faustregel
KI-Nutzung soll nicht versteckt werden müssen. Aber sie muss verstehbar werden.
Der KI-Deklarationsgenerator ist ein Werkzeug genau dafür.
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Kostenlos, ohne Login, datenschutzfreundlich. Feedback nehme ich gern.