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Mehr Zeit für das Wichtige?

Was bringt uns gesparte Zeit, wenn sie gleich wieder verplant ist?

Von Lucca Spohn · 2026-10-20

Balkendiagramm zur subjektiven Zeitwirkung von KI. Unter 1093 antwortenden US-Schulbeschäftigten mit KI-Nutzung berichten gerundet 13 Prozent viel mehr Zeit, 51 Prozent etwas mehr Zeit, 29 Prozent keine Veränderung und 7 Prozent weniger Zeit für das, was ihnen beim Unterrichten am wichtigsten ist. Alle vier Balken haben dieselbe Skala von 0 bis 100 Prozent. Die Grafik nennt die Gesamtstichprobe von 1952, den Befragungszeitraum 28. Juli bis 14. August 2026 und weist darauf hin, dass keine Arbeitszeit gemessen wurde. Risograph-Textur auf weissem Grund; Original-Logo unten rechts.
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In einer neuen US-Befragung berichten viele KI-nutzende Schulbeschäftigte, dass ihnen mehr Zeit für die Teile des Unterrichtens bleibt, die ihnen besonders wichtig sind. Das finde ich die interessantere Frage als die nächste Zahl gesparter Minuten.

Es ist allerdings eine Selbsteinschätzung: Niemand hat hier mit der Stoppuhr gemessen. Die Antworten stammen von 1093 Personen mit KI-Nutzung; zur gesamten Befragung gehörten 1952 Lehrpersonen und weitere im Unterricht tätige Beschäftigte. Daraus lässt sich keine Zeitersparnis für Schweizer Schulen ableiten.

Für unsere Schule würde ich die Konsequenz konkret machen: Wenn KI Vorbereitung erleichtert, legen wir auch fest, wofür der gewonnene Spielraum gedacht ist. Etwa für ein Gespräch über eine Arbeit, die ich noch nicht verstanden habe. Sonst füllt sich die Lücke einfach mit der nächsten Aufgabe.

Quellen & Recherchestand

Recherchiert: 2026-10-20