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Wer steht im Blick der KI-Forschung?

Über KI im Unterricht erfahren wir viel von Studierenden. Die Sicht der Lehrenden bleibt in diesem Forschungsüberblick kleiner.

Von Lucca Spohn · 2026-10-20

Papiercollage als Mengendiagramm mit genau 394 gleich grossen Feldern. Jedes Feld steht für eine empirische Hochschulstudie zu generativer KI. 352 blau-graue Felder zeigen den Fokus auf Studierende, 26 rote Felder Studierende und Lehrende, 15 anthrazitfarbene Felder Lehrende und ein hellgraues Feld mehrere Gruppen. Die Legende nennt alle vier Anzahlen. Erfasst sind englischsprachige Fachartikel von November 2022 bis Dezember 2025. Quelle ist der am 15. Oktober 2026 publizierte Überblick von Lin und Mitautoren. Original-Logo unten rechts.
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Ein neuer Überblick ordnet 394 empirische Hochschulstudien nach ihren Untersuchungsgruppen. 352 konzentrieren sich auf Studierende; 15 auf Lehrende, 26 auf beide. Eine weitere Studie bezieht mehrere Gruppen ein.

Das ist keine Rangliste guter und schlechter Forschung. Und es beschreibt weder alle KI-Studien noch unsere Schulen: Erfasst wurden englischsprachige Fachartikel zu tatsächlicher KI-Nutzung an Hochschulen, veröffentlicht von November 2022 bis Dezember 2025.

Wenn wir daraus etwas für den Unterricht übernehmen wollen, lohnt sich ein zweiter Blick. Was Studierende hilfreich finden, beantwortet noch nicht, wie eine Lehrperson die Aufgabe begleiten und beurteilen kann. Für einen schulischen Versuch würde ich deshalb von Anfang an beide Seiten einbeziehen: die Lernenden und die Lehrpersonen, die mit ihren Arbeiten weiterarbeiten.

Quellen & Recherchestand

Recherchiert: 2026-10-20