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Klare Regeln. Zwei verschiedene Befunde.

KI ist bei einer Aufgabe erlaubt. Was kann ich an der abgegebenen Arbeit dann noch über das eigene Können erkennen?

Von Lucca Spohn · 2026-10-09

Papiercollage mit zwei Beziehungspaaren aus einer US-Befragung von 222 Lehrpersonen. Eine durchgezogene rote Linie verbindet klare KI-Regeln und mehr Zutrauen beim KI-Einsatz; Zusammenhang berichtet. Beim Paar klare KI-Regeln und Sorgen ums Abschreiben zeigt eine gestrichelte Linie den nicht festgestellten Zusammenhang. Keine Pfeilspitzen und keine Kausalbehauptung. Eigene Schlussfolgerung: Regeln klären, eigenes Können sichtbar machen. ErhebungMai 2026, Eigenbericht 4.Oktober 2026.
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Diese Frage bleibt auch mit einem sauber formulierten Schulreglement auf dem Tisch.

Eine Befragung von 222 Mathematik- und Englischlehrpersonen in den USA macht den Unterschied greifbar: Wer klare KI-Regeln an der Schule angab, berichtete auch mehr Zutrauen im Umgang mit KI. Bei den Sorgen um Täuschung fanden die Forschenden diesen Zusammenhang nicht.

Das heisst weder, dass Regeln nutzlos sind, noch, dass sie mehr Zutrauen verursachen. Es sind Selbstauskünfte. Die Befragenden berichten darüber in einem Kommentar; Fragebogen, Rücklauf und statistische Einzelheiten liegen dort nicht vor.

Für die nächste Fachschaftssitzung würde ich deshalb eine konkrete Aufgabe mitbringen. Was dürfen die Lernenden mit KI bearbeiten? Welche Entscheidung sollen sie selbst begründen? Und woran erkennen wir das bei der Beurteilung?

Eine Nutzungsregel kann festhalten, was erlaubt ist. Ob die abgegebene Arbeit das eigene Können zeigt, müssen wir schon beim Stellen der Aufgabe mitdenken.

Quellen & Recherchestand

Recherchiert: 2026-10-09