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Neue Lehrpersonen. Auch für bestehende Stellen.

Eine Stelle ist besetzt. Eine Kollegin geht. Das Team ist keinen Kopf grösser geworden.

Von Lucca Spohn · 2026-10-09

Bleistiftgrafik mit roten Akzenten: «Neue Lehrpersonen. Auch für bestehende Stellen.» UNESCO schätzt 50 Millionen weltweit bis 2030 zu gewinnende Lehrpersonen. Ein einzelner horizontaler Balken zeigt exakt 58 Prozent in Rot als Ersatz für ausscheidende Lehrpersonen und 42 Prozent in Blau-Grau als übrigen Bedarf; 42 ist der rechnerische Rest. Eine Skizze zeigt links eine ausscheidende und eine nachrückende Person an einem bestehenden Lehrpersonenpult, rechts zusätzliche Schulpulte. Darunter «Gewinnen UND halten». Bezugsgrösse ist der weltweite Rekrutierungsbedarf für Vorschul-, Primar- und Sekundarbildung, nicht die Abgangsquote aller heutigen Lehrpersonen. Quelle UNESCO, 05.10.2026. Original-Logo oben rechts.
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Dieses Problem steckt auch in der neuen weltweiten UNESCO-Zahl: Bis 2030 müssen für den universellen Zugang zu Vorschul-, Primar- und Sekundarbildung 50 Millionen Lehrpersonen gewonnen werden. 58 % dieses Rekrutierungsbedarfs dienen dazu, ausscheidende Lehrpersonen zu ersetzen.

Mehr als die Hälfte wird also gebraucht, um Abgänge aufzufangen. Die Zahl beschreibt eine globale Projektion. Sie ist keine Abgangsquote der heutigen Lehrpersonen und keine Prognose für die Schweiz. Die übrigen 42 % in der Grafik sind der rechnerische Rest.

Neue Menschen für den Beruf zu gewinnen, bleibt nötig. Aber wer nur auf Eintritte schaut, übersieht die Kolleginnen und Kollegen, die gleichzeitig gehen.

Zur Personalplanung gehört deshalb auch ein konkretes Gespräch über das Bleiben: Welche Belastung lässt sich abbauen? Welche Unterstützung fehlt? Wo können erfahrene Lehrpersonen ihre Arbeit mitgestalten?

Die nächste Stellenausschreibung löst nicht die Frage, warum die Stelle überhaupt wieder frei wird.

Quellen & Recherchestand

Recherchiert: 2026-10-09