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Zurück zur Schule. Aber wie?

Sie darf wieder zur Schule. Wer betreut währenddessen ihr Kind?

Von Lucca Spohn · 2026-10-09

Papiercollage als schematischer Weg vom Recht auf Schulbesuch zum Ankommen im Unterricht. Drei mögliche Hürden liegen dazwischen: teurer Transport, fehlende Betreuung und Stigma in der Schule. Bus, betreuende Hände und Sprechblasen veranschaulichen sie. Die Anordnung ist keine gemessene Reihenfolge. Quelle: UNESCO, 08.10.2026. Originalmarke Digitales Pausenbrot oben rechts.
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Eine erlaubte Rückkehr kann im Alltag trotzdem scheitern. Wenn das Geld für den Schulweg fehlt. Wenn niemand das Kind betreut. Wenn eine junge Mutter in der Schule ausgegrenzt wird.

Die UNESCO macht diese Hürden im neuen Bericht zur Bildung von Mädchen sichtbar. Rechtlicher Schutz ist nötig. Er organisiert aber noch keinen Transport und keinen Betreuungsplatz.

Das ist ein internationaler Befund, keine Beschreibung der Lage an Schweizer Schulen. Und die Grafik zeigt mögliche Hindernisse, keine gemessene Reihenfolge.

Für unsere Gespräche über Schulabbrüche nehme ich daraus eine Frage mit: Was steht zwischen der Erlaubnis teilzunehmen und dem tatsächlichen Schulbesuch? Wer nur auf die Anmeldung schaut, kann diese Lücke übersehen.

Eine zugesicherte Rückkehr braucht jemanden, der mit der Betroffenen klärt, wie sie im Alltag möglich wird.

Quellen & Recherchestand

Recherchiert: 2026-10-09